Tips & Tricks - Fotogruppe Sehnde

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Tips & Tricks




.... gesammelt von unseren Mitgliedern                  Themen zum Download
hier wollen wir gute Hinweise von unseren Fotofreunden veröffentlichen               Getraude König



 Weißabgleich (Gertraude König)
Spiele mit dem Weißabgleich

Sicher ist es Einigen, mir auch, schon passiert, sich über die Farben im Foto geärgert zu haben oder? Entgegenwirken heißt hier mit dem Weißabgleich zu spielen. Entweder eine manuelle Einstellung am Fotoapparat wählen oder die Automatik nutzen. Übrigens wird die Farbtemperatur in Kelvin (K) gemessen.

  • Beispiel: Kerzenlicht, Sonnenuntergang und Kunstlicht zwischen 1000 K bis 3000 K.
  • Blitzlicht, Mittagssonne und bewölkter Himmel zwischen 5000 K und 7000 K.
  • Schatten an einem klaren Tagen zwischen 8000 K bis 10 000 K.
  • Oder im Fotostudio mit einer Graukarte arbeiten.

Dieses umzusetzen versuchten wir an einem Nachmittag im Mai im Großen Garten umzusetzen. Wie ich finde bieten sich hier eine weiße Statur besonders gut an. Neben diesen Übungen schlenderten wir gern im Garten umher, es gibt mit dem Fotoapparat immer viel zu entdecken. Ergänzungen zum Weißabgleich wären wünschenswert.
Nun viel Spaß beim Schauen. Die anderen, die dort beim Spazieren gehen entstanden sind, stehen als Bericht auf myheimat.


 
Kugelzauber oder Zauberkugel (Gertraude König)

– die Zukunft sagt sie uns zwar nicht voraus, wenn wir einen Blick in die Glaskugel werfen, aber fotografisch hat sie einiges zu bieten. Ebenso wie mit einer Glaskugel lassen sich aber auch mit allen anderen Kugeln überraschende Fotos gestalten. Jede Art von Kugel ist auf ihre ganz eigene Weise interessant und bietet ein eigenes Spektrum an Fotomöglichkeiten. Ob durchsichtige Fotoglaskugel, oder glänzende und stark das Spiegelbild verzerrende Christbaumkugel, ob Glasmurmel mit Einschlüssen oder farbigem Muster, ob Wassermurmel, Magnetkugel oder Wassertropfen - jede Kugel hat ihre ganz eigene Faszination.
Diese kann man beim Fotografieren verstärken durch eine geschickte Lichtführung und ungewöhnliche Lichtquellen, bspw. durch bipolarisiertes Licht oder auch durch farbiges Taschenlampenlicht das die Kugel durchläuft und an nicht immer vorhersehbaren Stelle wieder heraus strahlt.
Auch durch spezielle Hinter- und Untergründe wie Gitterroste, farbigem Papier oder Spiegeln, auf denen die Kugeln liegen lassen sich grafische Muster, Phantasiebilder und oftmals auch optische Täuschungen herbeiführen.
Beim Fotoworkshop „Kugelzauber“ wird mit verschiedensten Kugeln und unterschiedlichen Licht und Untergründen gearbeitet. Hier stehen Spaß am Ausprobieren und Kreativität im Vordergrund.

  • Einsatz von verschiedenen     Kugeln, Lichtquellen und Hintergründen.
  • Arbeiten mit bipolarisiertem Licht
  • Einsatz von Spezialeffekten     z.B. "Künstlicher Winter" (Schnee und Eisblumen)
  • Kennenlernen nützlicher Accessoireres
  • Geeigneter Einsatz von Schärfe     und Unschärfe
  • Ausrüstungsberatung
  • Bildgestaltung
  • Konstruktive Bildbesprechung
 

Tier Fotografie (Gertraude König)
Im Zoo, in Wildparks, im Vorgelpark etc.

Gerade in den genannten Einrichtungen gelingt es den „wilden“ Tiere nahe zu kommen um so manchen gelungenen Fotoschuss auf die Chipkarte zu speichern.
Doch gerade bei diesem Vorhaben sind einige Dinge zu beachten um ein wirklich gutes Foto zu erwischen. Da gilt zunächst Tiere in den Gehegen zu beobachten    um zu erkennen: wo halten sie sich dort am liebsten auf?
Gerade durch die Beobachtung ist es wichtig das vorhersehbare Verhalten zu erkennen und somit auf das „Wunschfoto“ vorbereitet zu sein. Weiter gilt es das Gehege zu erkunden, jetzt den Standort zum Fotografieren suchen um möglicherweise unschöne Hintergründe zu vermeiden.
Häufig  schauen Besucher durch eine nicht entspiegelte Glasscheiben den Tieren beim Spielen zu oder anderes. Leider reflektieren und spiegeln eher den Menschen vor der Scheibe, während die Tiere nicht gut zu erkennen sind. Um auch hier gute Aufnahmen zu bekommen, gilt Sonnenblende abnehmen, Objektiv direkt an die Scheibe halten und den Auslöser drücken.

Zusammenfassend bleibt fest zu halten:

  • Auf den Webseiten der Zoos/Wildparks finden sich aktuelle INFOs zu Fütterungszeiten, einem Wege Plan und Zeiten zu den eventuell stattfindenden Flugshows (Weltvogelpark in Walsrode oder Saupark Springe)
  • Das Gehege zunächst ohne zu fotografieren anschauen, dies erkunden und so eine günstige Position zum Fotografieren finden.
  • Störende Elemente im Gehege ausmachen, die Niemand gern auf dem Foto haben möchte.
  • Beobachten wo die Tiere sich gern aufhalten und welche Tiere der Anlage miteinander in Kontakt treten
  • Aktivitätszeichen der Tiere erkennen (Löwen, Wölfe zum Beispiel sind am Nachmittag aktiver oder zu ihren Fütterungszeiten)
  • Kameraeinstellungen so wählen, dass kurze Zeiten resultieren. Bei Arbeiten mit den Blendenvorwahl (A/AV) heißt das, kleine bis mittlere Blendenzahl (f 5,6 – f 8), ISO Wert auf mindestens 400 oder sogar auf 800 stellen. Belichtungszeiten von etwa 1/500 s sind recht gut. Bei einer Flugshow oder anderen schnellen Bewegungen sollte sie mindestens 1/1000 s kurz sein

Nun auf zum Fotografieren, der Erlebnis Zoo Hannover oder der Saupark Springe findet man direkt vor der Tür.
Viel Spaß beim Umsetzen und Gut Licht für die Foto – Aktion!
Bildauswahl mit Lightroom (Reiner Luck)

Video-Tutorial auf youtube.com ... hier klicken


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